Keyvisual der Ausstellung "Games" zu sehen auf blauem Hintergrund typische SpaceInvader Aliens, grafisch dargestellt

Ausstellung | 13.11.2021 - 13.03.2022

Games

Ausstellung

2,5 Milliarden Menschen spielen weltweit Videogames. Die Ausstellung nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Zeitreise durch die rund 50-jährige Geschichte der elektronischen Spiele. Zuerst ein Randphänomen, haben sich Games zu komplexen Unterhaltungsmedien entwickelt und sind ein bedeutsamer Teil unserer Kultur geworden. Die Ausstellung folgt der historischen und technischen Entwicklung der Videospiele von den Spielhallen bis zu Virtual Reality und thematisiert ebenso Aspekte, die als bedenklich wahrgenommen werden. Spielstationen laden dazu ein, in virtuelle Welten einzutauchen und die Games selbst auszuprobieren.

Game entwickelt von Nils Lüönd, Schwyz, 13 Jahre

 

Schulen

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29. Januar 2020

Die Geschichte der Videospiele

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Medien

«Games»

Forum Schweizer Geschichte Schwyz | 13.11.2021 - 13.3.2022
publiziert am 10.11.2021

Die Geschichte und Faszination von Videospielen

Videospiele haben sich innerhalb weniger Jahrzehnte von einer Spielerei zu einer der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen entwickelt – und zu einem globalen, profitablen Wirtschaftszweig. Nach dem Grosserfolg im Landesmuseum Zürich und im Château de Prangins beleuchtet das Forum Schweizer Geschichte Schwyz mit der Ausstellung «Games» vom 13. November 2021 bis 13. März 2022 die Geschichte von digitalen Spielen.

Fortnite, Super Mario oder Minecraft sind in aller Munde. Kein Wunder: Rund 2,5 Milliarden Menschen gamen heutzutage, und damit ein Drittel der Welt­bevölke­rung. Den Grundstein für die Faszination von Videospielen legte ein US-amerikanischer Physiker in den 1950er-Jahren. Mit Tennis for Two ermöglichte William Higinbotham ein Game, das der reinen Unterhaltung diente.

Von Familienaktivität zu virtueller Realität

In den 1970er-Jahren wurden Games kommerzialisiert und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Die elektronischen Spiele hielten im Wohnzimmer Einzug und wurden als Familienaktivität vermarktet. Gleichzeitig setzten sich Videospiele im öffentlichen Raum durch. Die sogenannten «Arcade-Spiele», die gegen Gebühr in Restaurants, Einkaufszentren oder an Flughäfen gespielt werden konnten, wurden für die beliebten Flipperkästen zur ernsthaften Konkurrenz.

In den 90er-Jahren trafen sich Spieler zu LAN-Partys: Sie verbanden ihre Computer über ein lokales Netzwerk, um gemeinsam zu gamen. Die Entwicklung des Internets machte Online-Games möglich, und die immer stärker werdende Serverleistung bedeutete gleichzeitig komplexere Spiele.

Im neuen Jahrtausend schliesslich wurden VR-Heimkonsolen entwickelt: Das tiefere Eintauchen in interaktive Spielwelten stellte ein völlig neues und faszinierendes Erlebnis dar.

 

Faszination und Bildung zugleich

Mit der Ausstellung «Games» zeigt das Forum Schweizer Geschichte Schwyz vom 13. November 2021 bis 13. März 2022 die Geschichte der Videospiele bis in die Gegenwart. Dabei werden aktuelle gesellschaftliche Aspekte und Debatten beleuchtet: Was macht die Faszination von Video-Games aus? Inwiefern können Games der schulischen Bildung oder betagten Menschen dienen? Welche Geschichten werden in Videospielen erzählt?

Die Wechselausstellung lädt die Besucherinnen und Besucher dazu ein, in einer zeittypischen Szenografie selbst zu spielen und sich auf den guten alten Computern, Konsolen und Spielautomaten zu verausgaben, während sich die Kinder im «Mario-Land» verkleiden und analog spielen können. Und wer weiss, vielleicht schauen Lara Croft, Dark Elf und Co. als lebensgrosse Figuren beim Gamen zu.

Ein breites Rahmenprogramm – darunter die Workshops «Mario Maker» für Familien und Kinder, «Level-Up»-Workshops für Eltern sowie Expertenführungen mit Akteurinnen und Akteuren der Schweizer Computerspielindustrie – gibt vertiefte Einblicke ins Spielverhalten von Jugendlichen sowie in die Kompetenzentwicklung durch Gaming oder Game-Design.

 

Bei Fragen stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Rebecca Sanders | Ausstellungskuratorin | Schweizerisches Nationalmuseum.
    T. +41 44 218 65 40 | E-Mail: rebecca.sanders@nationalmuseum.ch

  • Karin Freitag | Kommunikation | Forum Schweizer Geschichte Schwyz.
    T. +41 41 819 60 18 | karin.freitag@nationalmuseum.ch

 

Bilder

01

Eingangsbereich der Ausstellung

© Schweizerisches Nationalmuseum Entrée de l'exposition

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Blick in die Ausstellung

© Schweizerisches Nationalmuseum Entrée de l'exposition

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Blick in die Ausstellung – Die 1970er Jahre

© Schweizerisches Nationalmuseum Entrée de l'exposition

04

Blick in die Ausstellung – Arcade-Spielstationen der 80er Jahre

© Schweizerisches Nationalmuseum Entrée de l'exposition

05

Blick in die Ausstellung – Spielstationen der 90er Jahre

© Schweizerisches Nationalmuseum Entrée de l'exposition

06

Blick in die Ausstellung – Spielstation der 2000er Jahre

© Schweizerisches Nationalmuseum Entrée de l'exposition

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«Smaky 6»: Erster 8-bit Personal Computer, der in der Schweiz entwickelt wurde

© Schweizerisches Nationalmuseum Entrée de l'exposition

08

Blick in die Ausstellung – lebensgrosse Gamefiguren für Fans und Spielstationen der 2010er Jahre

© Schweizerisches Nationalmuseum Entrée de l'exposition

09

Keyvisual der Ausstellung «Games»

© Schweizerisches Nationalmuseum Entrée de l'exposition

Pressekontakt Forum Schweizer Geschichte Schwyz

+41 41 819 60 18 medien.fsg@nationalmuseum.ch

Impressum

  • Gesamtleitung Denise Tonella
  • Projektleitung und Ausstellungskuratorium Rebecca Sanders, Selina Stuber
  • Öffentlichkeitsarbeit und Marketing Karin Freitag-Masa (Leitung), Conny Lüönd
  • Bildung & Vermittlung Isabelle Marcon Lindauer
  • Szenografie Loosli Zehnder, Szenografie und Innenarchitektur, Basel
  • Grafik Clavadetscher Gestaltung für Kultur und Wirtschaft, Schwyz
  • Grafik Medienstationen Etter Studio, Zürich
  • Grafik Key Visual Roli Hofer, Zürich
  • WebGL Computerspiel Nils Lüönd, Schwyz
  • Lichtplanung Marc Hägeli, Mike Roder
  • Ausstellungsbau Atelier S&G, Steinhausen, Creaplot AG, Münchenstein, Durchstarter Werbetechnik GmbH, SChwyz, Gratschi Jud, Horw, Luziferro AG, Horgen, Utiger Maler AG, Baar, Roland Reichlin
  • Objektvorbereitung und Objektmontage Jürg Mathys
  • Objektlogistik Christian Affentranger, David Blazquez (Leitung), Reto Hegetschweiler, Simon d’Hollosy, Markus Scherer
  • Leihwesen Maya Jucker
  • IT und Web Thomas Bucher, Pasquale Pollastro, Danilo Rüttimann, René Vogel (Leitung)
  • Medienstationen Digilab Sabl, Cureglia, Michel Ziegler, Hidden Fields, Luzern, Hochschule Luzern, Informatik - Digital Ideation, Rotkreuz, Tweaklab AG, Basel
  • Film «Eine kurze Geschichte der Videogames» Tom Gerber, Zürich, Musik: Dubmood
  • Übersetzungen Marie-Claude Buch-Chalayer, Weil am Rhein, Bill Gilonis, Zürich, Maya Haus, Pully, Marco Marcacci, Lumino, Alessia Schiavon, Bern, Geoffrey Spearing, Zürich, Sandra Wyss, Winterthur

Leihgeber

  • Computer Museum beider Basel
  • Musée Bolo, Lausanne
  • Maic Bänziger
  • Tom Gerber
  • Michael Kempf
  • Nathan Leuenberger
  • Peter Thieu
  • Ivo Vasella
  • World of Games, Unterentfelden

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