Ausstellung | 13.11.2021 - 13.03.2022

Games

Ausstellung

2,5 Milliarden Menschen spielen weltweit Videogames. Die Ausstellung nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Zeitreise durch die rund 50-jährige Geschichte der elektronischen Spiele. Zuerst ein Randphänomen, haben sich Games zu komplexen Unterhaltungsmedien entwickelt und sind ein bedeutsamer Teil unserer Kultur geworden. Die Ausstellung folgt der historischen und technischen Entwicklung der Videospiele von den Spielhallen bis zu Virtual Reality und thematisiert ebenso Aspekte, die als bedenklich wahrgenommen werden. Spielstationen laden dazu ein, in virtuelle Welten einzutauchen und die Games selbst auszuprobieren.

Game entwickelt von Nils Lüönd, Schwyz, 13 Jahre

 

Führungen & Workshops

So 9.1.2022

14:00 – 15:00 Uhr

Führung

Die Welt der Videospiele

So 13.2.2022

14:00 – 15:00 Uhr

Führung

Die Welt der Videospiele

So 13.3.2022

14:00 – 15:00 Uhr

Führung

Die Welt der Videospiele

Mi 19.1.2022

14:00 – 15:00 Uhr

Führung

Videospiele, eine 50-jährige Geschichte

Mi 16.2.2022

14:00 – 15:00 Uhr

Führung

Videospiele, eine 50-jährige Geschichte

Buchen Sie eine private Führung ganz für sich, als Gruppe oder für Ihre Firma und erhalten Sie spannendes Hintergrundwissen zur aktuellen Wechselausstellung oder zu unserer Dauerausstellung. Unsere Vermittlungspersonen begleiten Sie gerne durch das gewünschte Themengebiet.

Veranstaltungen

Schulen

Führung «Games» | Dauer: 60 Minuten

4. bis 6. Schuljahr | Sekundarstufe I und II

Seit den 1950er-Jahren haben sich Videospiele vom Randphänomen zu einem wichtigen Teil der Kultur gewandelt und sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Führung beleuchtet historische und technische Entwicklungen. In fünf Räumen, die je einem Jahrzehnt gewidmet sind, können Schülerinnen und Schüler verschiedene Spiele selbst ausprobieren.

Buchbar:
Mo 08.30 – 16.00 Uhr
Di – Fr jeweils 08.30 Uhr und 09.30 Uhr

Führungen und Eintritt sind für Schulklassen aus der ganzen Schweiz kostenlos. Lehrpersonen, die einen Klassenbesuch vorbereiten möchten, erhalten freien Eintritt.

Für Führungen bitten wir 14 Tage im Voraus um Kontaktaufnahme.

zum Anmeldeforumlar

Das grösste Klassenzimmer der Schweiz:
Auf einer Schulexkursion im Kanton Schwyz entdecken die Schülerinnen und Schüler die Schweiz. Und zwar rund um die Themen «Geschichte und Geschichten» sowie «Natur und Tier». An ausserschulischen Lernorten treffen sie zum Beispiel auf Wilhlem Tell, die alten Eidgenossen und Mönche. Aber auch auf Raubtiere wie Bären und Wölfe. Weitere Informationen unter:Grösstes Klassenzimmer der Schweiz

Kontakt

+41 41 819 60 11 ForumSchwyz@nationalmuseum.ch

Workshop «Mario Maker» | Dauer: 90 Minuten

4. bis 6. Schuljahr | Sekundarstufe I und II

It’s-a me! Mario! Die Schülerinnen und Schüler erstellen ihre eigenen Levels im Spiel Mario Maker, lassen diese von anderen testen und helfen sich gegenseitig bei Weiterentwicklungen. Ob Retrolook in Pixeloptik oder moderne 3D-Grafik – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Mit anschliessender Reise durch die Geschichte der Videospiele.

Buchbar:
Mo 08.30 – 16.00 Uhr
Di – Fr jeweils 08.30 Uhr und 09.30 Uhr

Führungen und Eintritt sind für Schulklassen aus der ganzen Schweiz kostenlos. Lehrpersonen, die einen Klassenbesuch vorbereiten möchten, erhalten freien Eintritt.

Für Führungen bitten wir 14 Tage im Voraus um Kontaktaufnahme.

zum Anmeldeforumlar

Das grösste Klassenzimmer der Schweiz:
Auf einer Schulexkursion im Kanton Schwyz entdecken die Schülerinnen und Schüler die Schweiz. Und zwar rund um die Themen «Geschichte und Geschichten» sowie «Natur und Tier». An ausserschulischen Lernorten treffen sie zum Beispiel auf Wilhlem Tell, die alten Eidgenossen und Mönche. Aber auch auf Raubtiere wie Bären und Wölfe. Weitere Informationen unter:Grösstes Klassenzimmer der Schweiz

Kontakt

+41 41 819 60 11 ForumSchwyz@nationalmuseum.ch

Einführungen für Lehrpersonen

Führung durch die Ausstellung und Inputs zur Arbeit mit Schulklassen ab dem 4. Schuljahr bis Sek I und II. Mit Rebecca Sanders, Ausstellungskuratorin, und Isabelle Marcon Lindauer, Bildung & Vermittlung.

Level-Up für Lehrpersonen

Mi 1.12.2021

15:00 – 18:00 Uhr

Abgesagt

Workshop

Level-Up für Lehrpersonen

Mi 26.1.2022

15:00 – 18:00 Uhr

Workshop

Level-Up für Lehrpersonen

Mi 16.2.2022

15:00 – 18:00 Uhr

Workshop

Level-Up für Lehrpersonen

Blogartikel zum Thema

Yannick Rochat

28. April 2021

Videogames Made in Switzerland

Game Design kann man heute in der Schweiz studieren. Vor der Jahrtausendwende fristeten Schweizer Gameentwicklerinnen und Gameentwickler aber ein Schattendasein. Einzelne Produktionen aus unserem Land sorgten dennoch für Aufsehen.

Weiterlesen

Dominik Landwehr

31. Januar 2020

Mit Textadventures zurück in die Frühzeit der Computerspiele

In der Frühzeit des Computers gab es Spiele, die ganz auf Texten basierten. Sie wurden zwar bald von grafikorientierten Games abgelöst, sind aber wichtig für das Verständnis der Computergeschichte und haben heute noch ihre Anhänger.

Weiterlesen

Alexander Rechsteiner

29. Januar 2020

Die Geschichte der Videospiele

Punkte fressen mit Pac Man, mit Mario und Luigi die Prinzessin befreien oder Gegner eliminieren in Fortnite: Videospiele prägen seit rund drei Generationen die Kindheit von Millionen Menschen. Ein Rückblick auf 50 Jahre Game-Geschichte.

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Alle Blogbeiträge

Medien

«Games»

Forum Schweizer Geschichte Schwyz | 13.11.2021 - 13.3.2022
publiziert am 10.11.2021

Die Geschichte und Faszination von Videospielen

Videospiele haben sich innerhalb weniger Jahrzehnte von einer Spielerei zu einer der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen entwickelt – und zu einem globalen, profitablen Wirtschaftszweig. Nach dem Grosserfolg im Landesmuseum Zürich und im Château de Prangins beleuchtet das Forum Schweizer Geschichte Schwyz mit der Ausstellung «Games» vom 13. November 2021 bis 13. März 2022 die Geschichte von digitalen Spielen.

Fortnite, Super Mario oder Minecraft sind in aller Munde. Kein Wunder: Rund 2,5 Milliarden Menschen gamen heutzutage, und damit ein Drittel der Weltbevölkerung. Den Grundstein für die Faszination von Videospielen legte ein USamerikanischer Physiker in den 1950er-Jahren. Mit Tennis for Two ermöglichte William Higinbotham ein Game, das der reinen Unterhaltung diente.

Von Familienaktivität zu virtueller Realität
In den 1970er-Jahren wurden Games kommerzialisiert und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Die elektronischen Spiele hielten im Wohnzimmer Einzug und wurden als Familienaktivität vermarktet. Gleichzeitig setzten sich Videospiele im öffentlichen Raum durch. Die sogenannten «Arcade-Spiele», die gegen Gebühr in Restaurants, Einkaufszentren oder an Flughäfen gespielt werden konnten, wurden für die beliebten Flipperkästen zur ernsthaften Konkurrenz. In den 90er-Jahren trafen sich Spieler zu LAN-Partys: Sie verbanden ihre Computer über ein lokales Netzwerk, um gemeinsam zu gamen. Die Entwicklung des Internets machte Online-Games möglich, und die immer stärker werdende Serverleistung bedeutete gleichzeitig komplexere Spiele. Im neuen Jahrtausend schliesslich wurden VR-Heimkonsolen entwickelt: Das tiefere Eintauchen in interaktive Spielwelten stellte ein völlig neues und faszinierendes Erlebnis dar.

Faszination und Bildung zugleich
Mit der Ausstellung «Games» zeigt das Forum Schweizer Geschichte Schwyz vom 13. November 2021 bis 13. März 2022 die Geschichte der Videospiele bis in die Gegenwart. Dabei werden aktuelle gesellschaftliche Aspekte und Debatten beleuchtet: Was macht die Faszination von Video-Games aus? Inwiefern können Games der schulischen Bildung oder betagten Menschen dienen? Welche Geschichten werden in Videospielen erzählt?

Die Wechselausstellung lädt die Besucherinnen und Besucher dazu ein, in einer zeittypischen Szenografie selbst zu spielen und sich auf den guten alten Computern, Konsolen und Spielautomaten zu verausgaben, während sich die Kinder im «Mario-Land» verkleiden und analog spielen können. Und wer weiss, vielleicht schauen Lara Croft, Dark Elf und Co. als lebensgrosse Figuren beim Gamen zu.

Ein breites Rahmenprogramm – darunter die Workshops «Mario Maker» für Familien und Kinder, «Level-Up»-Workshops für Eltern sowie Expertenführungen mit Akteurinnen und Akteuren der Schweizer Computerspielindustrie – gibt vertiefte Einblicke ins Spielverhalten von Jugendlichen sowie in die Kompetenzentwicklung durch Gaming oder Game-Design.

Bei Fragen stehen Ihnen zur Verfügung:

 

Bilder

Eingangsbereich der Ausstellung

© Schweizerisches Nationalmuseum Entrée de l'exposition

Blick in die Ausstellung

© Schweizerisches Nationalmuseum Entrée de l'exposition

Blick in die Ausstellung – Die 1970er Jahre

© Schweizerisches Nationalmuseum Entrée de l'exposition

Blick in die Ausstellung – Arcade-Spielstationen der 80er Jahre

© Schweizerisches Nationalmuseum Entrée de l'exposition

Blick in die Ausstellung – Spielstationen der 90er Jahre

© Schweizerisches Nationalmuseum Entrée de l'exposition

Blick in die Ausstellung – Spielstation der 2000er Jahre

© Schweizerisches Nationalmuseum Entrée de l'exposition

«Smaky 6»: Erster 8-bit Personal Computer, der in der Schweiz entwickelt wurde

© Schweizerisches Nationalmuseum Entrée de l'exposition

Blick in die Ausstellung – lebensgrosse Gamefiguren für Fans und Spielstationen der 2010er Jahre

© Schweizerisches Nationalmuseum Entrée de l'exposition

Keyvisual der Ausstellung «Games»

© Schweizerisches Nationalmuseum Entrée de l'exposition

Pressekontakt Forum schweizer Geschichte Schwyz

+41 41 819 60 18 medien.fsg@nationalmuseum.ch

Impressum

  • Gesamtleitung Denise Tonella
  • Projektleitung und Ausstellungskuratorium Rebecca Sanders, Selina Stuber
  • Öffentlichkeitsarbeit und Marketing Karin Freitag-Masa (Leitung), Conny Lüönd
  • Bildung & Vermittlung Isabelle Marcon Lindauer
  • Szenografie Loosli Zehnder, Szenografie und Innenarchitektur, Basel
  • Grafik Clavadetscher Gestaltung für Kultur und Wirtschaft, Schwyz
  • Grafik Medienstationen Etter Studio, Zürich
  • Grafik Key Visual Roli Hofer, Zürich
  • WebGL Computerspiel Nils Lüönd, Schwyz
  • Lichtplanung Marc Hägeli, Mike Roder
  • Ausstellungsbau Atelier S&G, Steinhausen, Creaplot AG, Münchenstein, Durchstarter Werbetechnik GmbH, SChwyz, Gratschi Jud, Horw, Luziferro AG, Horgen, Utiger Maler AG, Baar, Roland Reichlin
  • Objektvorbereitung und Objektmontage Jürg Mathys
  • Objektlogistik Christian Affentranger, David Blazquez (Leitung), Reto Hegetschweiler, Simon d’Hollosy, Markus Scherer
  • Leihwesen Maya Jucker
  • IT und Web Thomas Bucher, Pasquale Pollastro, Danilo Rüttimann, René Vogel (Leitung)
  • Medienstationen Digilab Sabl, Cureglia, Michel Ziegler, Hidden Fields, Luzern, Hochschule Luzern, Informatik - Digital Ideation, Rotkreuz, Tweaklab AG, Basel
  • Film «Eine kurze Geschichte der Videogames» Tom Gerber, Zürich, Musik: Dubmood
  • Übersetzungen Marie-Claude Buch-Chalayer, Weil am Rhein, Bill Gilonis, Zürich, Maya Haus, Pully, Marco Marcacci, Lumino, Alessia Schiavon, Bern, Geoffrey Spearing, Zürich, Sandra Wyss, Winterthur

Leihgeber

  • Musée Bolo, Lausanne
  • Maic Bänziger
  • Tom Gerber
  • Michael Kempf
  • Nathan Leuenberger
  • Peter Thieu
  • Ivo Vasella
  • World of Games, Unterentfelden