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Weihnachten 25.12.2026 geschlossen
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Alle anzeigenSpaziergang
Wie beschrieben die ersten Touristen und gedruckten Reiseführer den Flecken Schwyz und seine Umgebung? Welche Sehenswürdigkeiten empfahlen sie und wovor warnten sie? Auf dem zweistündigen Abendspaziergang betrachten wir den Ort und die Gegend durch die Augen von britischen und deutschen Reiseschriftstellern. So fand der erste Baedeker von 1844 ausser der malerischen Lage in Schwyz «wenig Bemerkenswerthes». Woldemar Kaden lobte 1895 die «trefflichen Malereien» am Rathaus.
Höhepunkt des Spaziergangs ist die Besichtigung einiger Medaillen von Johann Carl Hedlinger (1691–1771). Der Schwyzer arbeitete u. a. in Rom, Stockholm und St. Petersburg. Die Sammlung des seinerzeit wohl bekanntesten Medailleurs Europas wurde den Touristinnen und Touristen als «besonders sehenswürdig» empfohlen.
Historischer Abendspaziergang in Kooperation mit der Ital Reding-Hofstatt und dem Staatsarchiv Schwyz.
Rickenbachstrasse 24
6430 Schwyz
Wie wurde die Schweiz zum beliebten Reiseziel? Die Ausstellung führt die Besuchenden auf eine Zeitreise durch prägende Stationen der Schweizer Tourismusgeschichte – von den Grand Tours englischer Aristokraten bis zu den Instagram-Hotspots unserer Zeit. Unterwegs begegnen sie wegweisenden Ereignissen, die das Reisen in die Schweiz ermöglicht, gefördert, zeitweise verhindert und grundlegend verändert haben.
Im Zuge von Aufklärung und Romantik wandelte sich das Alpenland vom Transitraum zum Reiseziel. Die alpine Landschaft wird als Ort unberührter Natur und Sicherheit idealisiert. Bis heute prägt dieses Bild das touristische Selbstverständnis der Schweiz. Die Ausstellung erzählt von frühen Reisenden wie Johann Wolfgang von Goethe, von Besteigungen noch unbezwungener Viertausender durch britische Alpinisten sowie von den luxuriösen Hotelpalästen der Belle Époque. Im 20. Jahrhundert wird das Reisen endgültig zum Massenphänomen – von der Camping-Reise ins Tessin bis zum Skiurlaub in den Bergen.
Heute steht die Tourismusbranche im Spannungsfeld zwischen Erfolg und Verantwortung: Klimawandel, globale Krisen und Digitalisierung verändern das Reisen kontinuierlich. Themen wie Schneemangel, «Kalte Betten» und «Overtourism» sind Herausforderungen, denen sich die Tourismusindustrie zu stellen hat. Die Ausstellung bietet Raum, über das eigene Reiseverhalten und die Zukunft des Reiselands Schweiz nachzudenken.