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  • Auffahrt 14.05.2026 10:00 - 17:00

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  • Allerheiligen 01.11.2026 10:00 - 17:00

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  • Mariä Empfängnis 08.12.2026 geschlossen

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Spaziergang

«Der Flecken Schwyz ist gastlich sauber».

Ein Spaziergang mit historischen Reiseführern.

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mit Martina Kälin-Gisler

Wie beschrieben die ersten Touristen und gedruckten Reiseführer den Flecken Schwyz und seine Umgebung? Welche Sehenswürdigkeiten empfahlen sie und wovor warnten sie? Auf dem zweistündigen Abendspaziergang betrachten wir den Ort und die Gegend durch die Augen von britischen und deutschen Reiseschriftstellern. So fand der erste Baedeker von 1844 ausser der malerischen Lage in Schwyz «wenig Bemerkenswerthes». Woldemar Kaden lobte 1895 die «trefflichen Malereien» am Rathaus.

Höhepunkt des Spaziergangs ist die Besichtigung einiger Medaillen von Johann Carl Hedlinger (1691–1771). Der Schwyzer arbeitete u. a. in Rom, Stockholm und St. Petersburg. Die Sammlung des seinerzeit wohl bekanntesten Medailleurs Europas wurde den Touristinnen und Touristen als «besonders sehenswürdig» empfohlen.

  • Treffpunkt Ital Reding-Hofstatt, Schwyz
  • Kosten: CHF 13 / red. CHF 10 pro Person. Alle zahlenden Personen erhalten einen Gutschein für einen Gratiseintritt in die Ausstellung «Tourismus. Reiseziel Schweiz»
  • Bezahlung vor Ort bar oder mit TWINT

Historischer Abendspaziergang in Kooperation mit der Ital Reding-Hofstatt und dem Staatsarchiv Schwyz.

Ital Reding-Hofstatt

Rickenbachstrasse 24
6430 Schwyz

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+41 41 819 60 11

Martina Kälin-Gisler

Martina Kälin-Gisler, 1971, ist Historikerin und arbeitet als wissenschaftliche Archivarin im Staatsarchiv Schwyz. Sie studierte auf dem zweiten Bildungsweg an der Universität Zürich Geschichte, Mittelalterarchäologie und Historische Hilfswissenschaften. Mit ihrer Familie lebt sie in Brunnen.

Die Ausstellung

Wie wurde die Schweiz zum beliebten Reiseziel? Die Ausstellung führt die Besuchenden auf eine Zeitreise durch prägende Stationen der Schweizer Tourismusgeschichte – von den Grand Tours englischer Aristokraten bis zu den Instagram-Hotspots unserer Zeit. Unterwegs begegnen sie wegweisenden Ereignissen, die das Reisen in die Schweiz ermöglicht, gefördert, zeitweise verhindert und grundlegend verändert haben.

Im Zuge von Aufklärung und Romantik wandelte sich das Alpenland vom Transitraum zum Reiseziel. Die alpine Landschaft wird als Ort unberührter Natur und Sicherheit idealisiert. Bis heute prägt dieses Bild das touristische Selbstverständnis der Schweiz. Die Ausstellung erzählt von frühen Reisenden wie Johann Wolfgang von Goethe, von Besteigungen noch unbezwungener Viertausender durch britische Alpinisten sowie von den luxuriösen Hotelpalästen der Belle Époque. Im 20. Jahrhundert wird das Reisen endgültig zum Massenphänomen – von der Camping-Reise ins Tessin bis zum Skiurlaub in den Bergen. 

Heute steht die Tourismusbranche im Spannungsfeld zwischen Erfolg und Verantwortung: Klimawandel, globale Krisen und Digitalisierung verändern das Reisen kontinuierlich. Themen wie Schneemangel, «Kalte Betten» und «Overtourism» sind Herausforderungen, denen sich die Tourismusindustrie zu stellen hat. Die Ausstellung bietet Raum, über das eigene Reiseverhalten und die Zukunft des Reiselands Schweiz nachzudenken.

Details zur Ausstellung