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Öffnungszeiten

Museum

  • Dienstag bis Sonntag 10:00 - 17:00

  • Montag geschlossen

Besondere Öffnungszeiten

  • Muttertag 10.05.2026 10:00 - 17:00

  • Auffahrt 14.05.2026 10:00 - 17:00

  • Pfingstsonntag 24.05.2026 10:00 - 17:00

  • Pfingstmontag 25.05.2026 10:00 - 17:00

  • Fronleichnam 04.06.2026 10:00 - 17:00

  • Nationalfeiertag 01.08.2026 10:00 - 17:00

  • Mariä Himmelfahrt 15.08.2026 10:00 - 17:00

  • Allerheiligen 01.11.2026 10:00 - 17:00

  • Martinsstag 11.11.2026 10:00 - 17:00

  • Mariä Empfängnis 08.12.2026 geschlossen

  • Heiliger Abend 24.12.2026 10:00 - 14:00

  • Weihnachten 25.12.2026 geschlossen

  • Stephanstag 26.12.2026 10:00 - 17:00

  • Silvester 31.12.2026 10:00 - 14:00

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Experten-Führung

Souvenirs: Nachdenken über Andenken.

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mit Franziska Nyffenegger

Reisesouvenirs gehören zu den ältesten seriell hergestellten Dingen. Offenbar hatten die Menschen schon immer das Bedürfnis, ihren Aufenthalt an fremden Orten mit Beweis- und Erinnerungsstücken zu dokumentieren. In der Schweiz entsteht parallel zum aufkommenden Fremdenverkehr in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine regelrechte Andenkenindustrie. Dabei steht die Qualität dieser Souvenirs von Anfang an in der Kritik.

  • Die Anzahl Teilnehmende ist beschränkt – online Reservationen haben Vorrang.
  • Eintritt inkl. Führung CHF 13 für Erwachsene
  • Kinder & Jugendliche bis 16 Jahre kostenlos

Forum Schweizer Geschichte Schwyz

Zeughausstrasse 5
6430 Schwyz

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+41 41 819 60 11

Franziska Nyffenegger

Franziska Nyffenegger hat mit einer Arbeit zur Geschichte des Schweizer Reiseandenkens an der Universität Basel promoviert. Sie unterrichtet an der Zürcher Hochschule der Künste im Bereich Designtheorie und Designgeschichte und arbeitet parallel dazu als freie Autorin.

Die Ausstellung

Wie wurde die Schweiz zum beliebten Reiseziel? Die Ausstellung führt die Besuchenden auf eine Zeitreise durch prägende Stationen der Schweizer Tourismusgeschichte – von den Grand Tours englischer Aristokraten bis zu den Instagram-Hotspots unserer Zeit. Unterwegs begegnen sie wegweisenden Ereignissen, die das Reisen in die Schweiz ermöglicht, gefördert, zeitweise verhindert und grundlegend verändert haben.

Im Zuge von Aufklärung und Romantik wandelte sich das Alpenland vom Transitraum zum Reiseziel. Die alpine Landschaft wird als Ort unberührter Natur und Sicherheit idealisiert. Bis heute prägt dieses Bild das touristische Selbstverständnis der Schweiz. Die Ausstellung erzählt von frühen Reisenden wie Johann Wolfgang von Goethe, von Besteigungen noch unbezwungener Viertausender durch britische Alpinisten sowie von den luxuriösen Hotelpalästen der Belle Époque. Im 20. Jahrhundert wird das Reisen endgültig zum Massenphänomen – von der Camping-Reise ins Tessin bis zum Skiurlaub in den Bergen. 

Heute steht die Tourismusbranche im Spannungsfeld zwischen Erfolg und Verantwortung: Klimawandel, globale Krisen und Digitalisierung verändern das Reisen kontinuierlich. Themen wie Schneemangel, «Kalte Betten» und «Overtourism» sind Herausforderungen, denen sich die Tourismusindustrie zu stellen hat. Die Ausstellung bietet Raum, über das eigene Reiseverhalten und die Zukunft des Reiselands Schweiz nachzudenken.

Details zur Ausstellung